Fragen zum etrex vista hcx u. Grundverständnis

Hier kannst du alles posten um Hilfe zu finden oder anderen zu helfen.
Themen und Beiträge, die in geschlossene Bereiche gehören, werden von einem Forum-Mitarbeiter verschoben.

Fragen zum etrex vista hcx u. Grundverständnis

#1 » Beitragvon zahnfee » Sa Jan 01, 2011 11:30 pm

Hallo,
ich habe ein paar Fragen zum etrex vista hcx und auch zum Grundverständnis.

- Es gibt ja waypoints, routen und tracks, wie wendet man diese am sinnvollsten an. Als Beispiel, wir wollen auf einen Berg, bis zu einer bestimmten Stelle kann man routen, als nächsten Schritt gibt es einen Track und zum Schluss noch ein paar Waypoints ...kann man diese Sachen kombinieren, oder wie navigiert man damit am sinnvollsten?

- angenommen während einer Trackaufzeichnung muss die Batterie gewechselt werden ...wie wird der Track nach dem Wechsel (weiter) aufgezeichnet?

- wie lange kann man ein Track aufzeichen (Größe/Punkte), wo sollte man ihn speichern/aufzeichnen lassen (intern/SD)?

- Zur Höhenmesser Kalibrierung benötige ich die genaue Höhe meines Ortes ...wo bekommt man solche Angaben her? Wie oft muss man nachkalibrieren? Der Lufdruck ändert sich ja sttändig und daher denke ich das ist eine ziemlich ungenaue Angelegenheit.

- Ist der Kompas eigentlich genau? Irgendwie zeigt/liegt die Karte nicht in die Richtung in der ich stehe (z.B. wenn ich das Navi in Richtung entlang einer Straße zeige zeigt der etrex dies mit einem Winkelversatz an)

Mehr fällt mir grad nicht ein, aber es gibt bestimmt noch einiges ;-)
Zuletzt geändert von zahnfee am Do Mai 26, 2016 9:18 am, insgesamt 1-mal geändert.

zahnfee
Junior Navigator
 
Beiträge: 18
Registriert: Mi Dez 22, 2010 1:11 am
Danke gegeben: 0 mal
Danke bekommen: 0 mal

#2 » Beitragvon p!xeldealer » So Jan 02, 2011 12:27 am

Viele Fragen, einige wirst du am Besten durch Probieren beantworten können, andere will ich versuchen hier zu beantworten.

Ursprünglich beherrschten GPS-Geräte kein Autorouting. Man benutzte generell die Wegpunkt-Navigation. Auch heute noch ist sie im Gelände und auf See noch sehr verbreitet. Man erstellt an Abzweigungen und anderen markanten Stellen Wegpunkte und verbindet diese zu einer Route.
Tracks waren ursprünglich ausschließlich Aufzeichnungen von zurückgelegten Strecken. Inzwischen kann man Trackts auch am PC "zeichnen" oder aus dem Internet laden.

Wofür bzw. wie verwendet man nun diese einzelnen Navigations-Werkzeuge?
Im Auto sind wir inzwischen längst gewohnt mit einer routingfähigen Straßenkarte und der Autoroutingfunktion des Navigationsgerätes zu fahren. Dank der inwischen ebenfalls recht verbreiteten routingfähigen Topokarten können wir diese Methode in gewissen Grenzen auch auf Wanderungen, beim Biken oder Geocachen im erschlossenen Gelände anwenden. Allerdings werden wir hier auch recht schnell an die Grenzen dieser Methode stoßen. Sei es, daß es mehrere mögliche Wanderwege gibt und das Gerät sicher nicht weiß, welcher der schönste ist oder wir wollen einen Rundweg gehen bzw. nicht auf direktem Weg zu unserem Ziel gelangen - so brauchen wir entweder zusätzliche Wegpunkte, um das Gerät auf die gewünschte Route zu "zwingen" oder wir verwenden einen aus dem Internet geladenen oder selbst (z.B. mit MapSource) gezeichneten Track. Eine weitere Anwendung der Trackfunktion ist das sog. Trackback, d.h. man verwendet z.B. den beim Aufstieg auf einen Gipfel aufgezeichneten Track für den sicheren Abstieg.
Die klassische Wegpunktnavigation schließlich, ist nach wie vor auf See die verbreitetste Methode. Durch Verbinden von selbst erstellten oder aus Wegpunktverzeichnissen entnommenen Punkten, erstellt man eine sichere Route, die an allen Untiefen und Sperrgebieten vorbei bzw. entlang der empfohlenen Schiffahrtswege zum Ziel führt.

Alle mir bekannten Garmin-Geräte mit Trackaufzeichnungsfunktion setzen den begonnenen Track innerhalb einer gewissen Zeitspanne (vlt. 10 min?) nach einem Batteriewechsel einfach fort. Wenn die Unterbrechung länger dauert, weil man z.B. nicht gleich gemerkt hat, dass die Batterien leer sind, hat man eine Lücke im Track, die man aber z.B. später am PC mit MapSource manuell schließen kann.

Wie lange die Trackaufzeichnung reicht, ist von Gerät zu Gerät verschieden und steht in den techn. Daten deines Gerätes. Im Zweifelsfalle musst du das ausprobieren. Ich selbst verwende immer die Aufzeichnungsmethode "automatisch" für die Wegpunktintervalle und bin auch bei einem 36-Stunden nonstop-Törn noch nicht an Kapazitätsgrenzen gestoßen. Bei längeren Törns speichere ich sowieso alle 24 Stunden den Track und beginne dann einen Neuen (üblicherweise 12 Uhr Mittags - synchron zum Tagesetmal).

Die Höhe des Ortes kannst du auf verschiedene Art feststellen. Erstens hast du die sog. GPS-Höhe - die steht auf der Satelliten-Almanach-Seite. Mir ist die aber meist zu ungenau. Ich nehme lieber die Kartenhöhe aus der jeweiligen Topokarte. Den barometrischen Höhenmesser muss man normalerweise nur einmal am Tag nachkalibrieren, es sei denn ein Sturmtief zieht heran. Die Genauigkeit ist mE tatsächlich nicht berauschend, zumal auch stark schwankend (und das hat nichts mit änderndem Luftdruck zu tun). Nach meiner Erfahrung ist auch hier das Höhenprofil aus der Topokarte genauer.

Der Kompass der meisten Geräte ist ähnlich dem Höhenmesser auch nur ein ungenaues Spielzeug, höchstens der 3D-Kompass der Oregon x50- und GPSmap62s-Geräte könnte mehr taugen (habe ich aber noch nicht selbst getestet). Wenn der Kompass allerdings einen annähernd konstanten Versatz hat, bist du selbst die Ursache bzw. ein magnetischer Gegenstand an dir, der den Kompass ablenkt. Grundsätzlich ist aber jeder Handkompass mit Vorsicht zu genießen, egal ob elektronisch oder klassisch mit Magnetnadel, da er naturgemäß von unzähligen Magnetfeldern in der Umgebung beeinflusst wird. Und das hat JEDES elekrische Gerät, JEDER größere metallische Gegenstand, JEDE Leitung (egal ob Strom-, Gas- oder Wasserleitung) usw..
Zuletzt geändert von p!xeldealer am Do Mai 26, 2016 9:18 am, insgesamt 1-mal geändert.
Bei Garmin-Fragen bitte zuerst die Einführung lesen!

Beachte bitte die Boardregeln!
Benutzeravatar
p!xeldealer
Senior Navigator
 
Beiträge: 1616
Registriert: Mi Dez 30, 2009 4:36 pm
Wohnort: Bermuda-Dreieck
Danke gegeben: 0 mal
Danke bekommen: 50 mal

#3 » Beitragvon zahnfee » So Jan 02, 2011 3:00 pm

Vielen Dank für die ausführlichen Antworten ;-)
Zuletzt geändert von zahnfee am Do Mai 26, 2016 9:18 am, insgesamt 1-mal geändert.

zahnfee
Junior Navigator
 
Beiträge: 18
Registriert: Mi Dez 22, 2010 1:11 am
Danke gegeben: 0 mal
Danke bekommen: 0 mal

etrex vista hcx - Tracks speichern und TrackBack - welches V

#4 » Beitragvon zahnfee » So Jan 02, 2011 9:59 pm

Hallo, beim etrex vista hcx kann man ja nur 20 tracks speichern ...schade :-(, theoretisch reduziert sich das für meine Zwecke dann auf 10.
In den nächsten Wochen werde ich entfernt der Zivilisation eine mehrtägige Tour in den Bergen Norwegens starten, wo ich auf ein Navi angewiesen bin. Dazu lege ich mir jetzt schon mal Routen, Tracks und Waypoints an.
Bei den Tracks gibt es leider diese blöde Beschränkung. Angenommen ich habe mir einen Track mit Basecamp erstellt, laufe ihn dann ab, merke irgendwann, dass ich doch anders laufen muss (z.B. Moor als Hindernis), Parallel muss ich also die TrackBack Funktion laufen lassen und bei erreichen des Ziels abspeichern um den korrekten weg zurück zu finden (somit habe ich nun 2 Tracks).
Ich habe irgendwo was von 500 Punkte pro Track gelesen ...was hat es damit auf sich?
Wie sollte ich das mit dem "active log" am besten handeln?
-> ich brauche die Trackback Funktion. Wenn ich auf SD Karte speicher kann ich die die Tracks doch nicht mehr aufrufen, oder? Schön wäre es natürlich auch, den Reiseverlauf als Track zu haben ...und das geht ja nur mit speichern auf SD Karte. ...sollte ich unter den dazu gehörigen Einstellungen zum Active Log "überschreiben" anhaken oder abwählen ...Durch Akkuwechsel usw. werde ich das Gerät ab und zu auschalten, möchte aber vermeiden, dass etwas verloren geht.
Welches Vorgehen empfiehlt ihr mir um eine solche Tour zu handeln?
tnk :-)
Zuletzt geändert von zahnfee am Do Mai 26, 2016 9:18 am, insgesamt 1-mal geändert.

zahnfee
Junior Navigator
 
Beiträge: 18
Registriert: Mi Dez 22, 2010 1:11 am
Danke gegeben: 0 mal
Danke bekommen: 0 mal

#5 » Beitragvon Downunder35m » Mo Jan 03, 2011 1:53 am

Meister Yoda sagt :
Aufmachen einen neuen Thread für jede Frage du musst nicht, in altem Thread für so was bleiben du kannst.

Oder halt auf deutsch : mach bitte nicht für jede Frage einen neuen Thread auf, ich bin sicher das es einfacher und übersichtlicher bleibt wenn man sein Probleme solange sie das gleiche System betreffen ruhig in einem Fred lassen kann.

Ich bin mir nicht sicher ob ein GPS für dein Vorgehen wirklich hilft.
Da A und O wenn man "offroad" unterwegs ist, ist natürlich das man nicht verloren geht.
Dazu braucht man eine KArte der Region und seine aktuelle Position.
Was du jedoch suchst kommt aus dem Märchen "Hänsel und Gretel" : Brotkrumen die auch noch am Boden liegen wenn es einen LAndrutsch gegeben hat ;)
Kannst du mir ner normalen Karte und nem Kompass umgehen? Weil die beiden brauchst du auf jeden Fall als Backup!
Dein Navi kann jederzeit den Geist aufgeben, sei es durch Unfall oder auch externe Gewalt und leere Batterien.

Es reicht völlig aus sich wichtige Wegpunkte als Marker zu setzten damit man bei grossen Zoomstufen die grobe Richtung weiss.
Das man vorab die aktuellen Karten auf Papier studieren sollte ist selbstverständlich, genauso das man sie in der Tasche hat wenn's losgeht ;)
Ich will dir nicht zu nahe treten aber für mich hört sich das an wie Grosstadtcowboy lässt seinen BMW stehen und will mit dem Pferd durch die Wüste.
Hoffentlich gehst du uns da oben nicht verloren ....
Zuletzt geändert von Downunder35m am Do Mai 26, 2016 9:18 am, insgesamt 1-mal geändert.
TT GO730, Navcore 9.004, aktuelle Karte von Australien, Bootloader 5.5256, 16GB SDHC mit Tomplayer und ttmaps
Kein Support per PM oder E-Mail für Newbies!
Passwort für meine Dateien: downunder
Benutzeravatar
Downunder35m
Senior Navigator
 
Beiträge: 665
Registriert: Mi Okt 21, 2009 5:44 am
Danke gegeben: 0 mal
Danke bekommen: 91 mal

#6 » Beitragvon zahnfee » Mo Jan 03, 2011 11:22 am

hi, ich geh da erstmal etwas unbedarft an die sache, weil ich selbst erstmal abgrenzen muss, was das gerät wirklich kann. karten nehmen wir natürlich mit, solche touren haben wir schon öfters gemacht ...eben nur mit karte und im sommer ;-) ...jetzt mal mit gps.
Kann man eigentlich für jeden wegpunkt einen annäherungsalarm vergeben oder gibt es hier auch eine begrenzung?
Zuletzt geändert von zahnfee am Do Mai 26, 2016 9:18 am, insgesamt 1-mal geändert.

zahnfee
Junior Navigator
 
Beiträge: 18
Registriert: Mi Dez 22, 2010 1:11 am
Danke gegeben: 0 mal
Danke bekommen: 0 mal

#7 » Beitragvon p!xeldealer » Mo Jan 03, 2011 3:10 pm

Hallo, hab erst mal die beiden Threads zusammengefasst, weil es wirklich keinen Sinn macht, jede Frage in einem Extra-Thread zu behandeln.

Grundsätzlich muss ich Downunder recht geben, obwohl es natürlich einen Unterschied macht, ob man im australischen Outback oder in norwegischen Bergergionen unterwegs ist.

Auf jeden Fall ist es richtig, sich im Vorfeld ausgiebig mit Karten, möglichen Routen und natürlich auch der Technik ausgiebig auseinanderzusetzen. Und schließlich steigert es auch die Vorfreude, wenn man im Geiste bereits die Strecken alle schon mal gewandert ist ;) .

Wie ich in meinem letzten Beitrag schon zu erklären versucht habe, ist die Trackfunktion ursprünglich nur für die Aufzeichnung gedacht und dafür würde ich sie in deinem Falle auch ausschließlich nutzen. Für die geplante Route, benutze Wegpunkte und ggf. die Routenfunktion. Wie die Annäherungsalarme in deinem Gerät funktionieren und ob das überhaupt Sinn macht, musst du selbst ausprobieren.

Ich würde mir an deiner Stelle aber noch ein paar Gedanken über die Energieversorgung machen. Trockenbatterien sind im Winter keine gute Wahl - sie haben bei Kälte nur einen Bruchteil ihrer Kapazität. NiMH-Akkus sind zwar deutlich kältebeständiger, aber sie verlieren ohne Erhaltungsladung auch innerhalb weniger Tage einen großen Teil ihrer Kapazität. Die einzig brauchbare Lösung sind mE Sanyo eneloop und vergleichbare Akkus, die keine große Selbstentladung haben. Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit Ansmann maxE 2500 gemacht. Sie verwenden eine ähnliche Technologie wie die eneloop, haben mit 2500 mAh aber eine deutlich höhere Kapazität, als eneloop (im Oregon funktionieren Akkus mit weniger als 2500 mAh nicht). Im Sommer komme ich mit diesen Akkus auf bis zu 19h bei normalem Einsatz im Oregon (Werksangabe 16h) und jetzt im Winter sind es immerhin noch bis zu 12h, wenn das Gerät in einer warmen Tasche am Körper getragen und nur zum Ablesen herausgenommen wird.
Zuletzt geändert von p!xeldealer am Do Mai 26, 2016 9:18 am, insgesamt 1-mal geändert.
Bei Garmin-Fragen bitte zuerst die Einführung lesen!

Beachte bitte die Boardregeln!
Benutzeravatar
p!xeldealer
Senior Navigator
 
Beiträge: 1616
Registriert: Mi Dez 30, 2009 4:36 pm
Wohnort: Bermuda-Dreieck
Danke gegeben: 0 mal
Danke bekommen: 50 mal

#8 » Beitragvon zahnfee » Mo Jan 03, 2011 4:48 pm

Ausprobieren werde ich das gps auf jeden Fall vorher, ich brauch nur Tips zur korrekten Nutzung. Als Stromquelle habe ich genügend eneloop Akkus.
Ärgerlich ist, dass man für den Wegpunktnamen nur so wenige Zeichen vergeben kann ...Wie handelt ihr das? Abkürzungen der Reihenfolge nach "a1, a2, .." und diese dann ggf. in einer Papierkarte vermerken?

In Tracks sah ich den Vorteil, dass man von einem Punkt zum anderen automatisch geleitet wird, Wegpunkte muss ich doch jedes mal neu anwählen ...oder empfiehlt sich hier die Routenfunktion (Luftlinienrouting)?

Interessant finde ich die Funktion zum geotaggen der Fotos in Basecamp ...wenn ich einen active Log speichere, bleiben die Timestamps und Höhenangaben erhalten?

-------
Meine ersten Erkenntnisse:
- im active log bleibt die Zeitinformation erhalten (praktisch um Fotos zu geo taggen) - wird der log abgespeichert geht diese Information leider verloren :-( Bleiben diese Informationen beim loggen auf SD Karte erhalten?

- man kann in Basecamp versch. Icons für Waypoints setzen (im etrex auch), leider werden diese nicht alle im etrex angezeigt (statt dessen wird das Standardfähnchen gesetzt). Wie kann man das synchron halten (Benutzerdefinierte Icons sind ja leer ...muss hier ggf. was eingestellt werden)?

- Der Höhenmesser scheint recht genau zu sein :-)

- Würde es Sinn machen eine Straßenkarte zu hinterlegen (um nach Adressen zu suchen)
Zuletzt geändert von zahnfee am Do Mai 26, 2016 9:18 am, insgesamt 1-mal geändert.

zahnfee
Junior Navigator
 
Beiträge: 18
Registriert: Mi Dez 22, 2010 1:11 am
Danke gegeben: 0 mal
Danke bekommen: 0 mal

#9 » Beitragvon p!xeldealer » Mo Jan 03, 2011 8:33 pm

Leider hast du den Unterschied von Tracks und Routen noch nicht verstanden. Tracks werden vom GPS-Gerät aufgezeichnet oder auf einer digitalen Karte am PC gezeichnet. Was du meinst, ist die Routingfunktion, die dich "automatisch" von Punk A zu Punkt B führt. Ob du Luftlinienrouting oder automatisches Straßen-/Wegerouting verwenden kannst, hängt davon ab, ob die verwendete Karte autoroutingfähig ist. Ob es Sinn macht, eine Straßenkarte für Adresssuche zu hinterlegen, kannst du nur selbst entscheiden und hängt davon ab, ob du das brauchst oder nicht. Ich habe im Gelände noch nie eine Adressuche gebraucht (richtige Berghütten haben selten Straßenname und Hausnummer und Berggipfel mE auch nicht ;) ). Ausserdem können sich mehrere aktive routingfähige Karten negativ beeinflussen.

Das bei deinem Garät beim Abspeichern eines Tracks Informationen verloren gehen, ist ein bug der Outdoorgeräte dieser Generation. Möglicherweise ist der aber inzwischen mit einer aktuellen firmware behoben - hast du da mal nachgeschaut? Ich habe mir damals immer so geholfen, dass ich den ActiveLog immer gleich abends auf den Laptop übertragen habe. So blieben alle Informationen erhalten. Beim Oregon ist das glücklicherweise nicht mehr nötig - da sind die gespeicherten tracks vollständig mit Timestamp und Höheninformationen, so dass man damit problemlos Fotos geotaggen kann (achte auf Uhrzeitsynchronität von Kamera und GPS!).

Als Wegpunktbezeichnung nehme ich immer eine alphanumerische Kodierung, wie WP001, WP002... oder wenn sie verschiedene Routen zugeordnet sein sollen, A001, A002... und B001, B002 usw..
Das die Symbole nicht alle zwischen Gerät und MapSource synchron sind, hat mich persönlich noch nicht gestört, lässt sich aber leicht mit ein wenig Bastelei mit einem Grafikprogramm und den Custom Waypoint Symbols selbst erreichen (Format bmp, 16x16 Pixel, indizierte Farben, für transp. Hintergrund "Magenta" verwenden).
Zuletzt geändert von p!xeldealer am Do Mai 26, 2016 9:18 am, insgesamt 1-mal geändert.
Bei Garmin-Fragen bitte zuerst die Einführung lesen!

Beachte bitte die Boardregeln!
Benutzeravatar
p!xeldealer
Senior Navigator
 
Beiträge: 1616
Registriert: Mi Dez 30, 2009 4:36 pm
Wohnort: Bermuda-Dreieck
Danke gegeben: 0 mal
Danke bekommen: 50 mal

#10 » Beitragvon zahnfee » Di Jan 04, 2011 1:36 pm

Vielen Dank,

also, ich habe es jetzt so verstanden (und dazu noch Fragen):

- Touren am Rechner in Basecamp planen (max. 50 Routen â 250 Punkte dürften ja bei weitem reichen). Dann mit dem GPS Luftlinien oder Wegrouting starten.

- Tracks bzw. Active Logs lässt man nebenbei auf SD Karte speichern - nur um sich die Routen später anzusehen ...wieviel passt so auf 1 GB Speicher?
kann man diese dann auch wieder vom Gerät löschen ohne die Karte rausnehmen zu müssen?
Bleiben hier (Beim loggen auf SD) die Timestamps und Höhenangaben erhalten (Stichwort Geotagging)?
Muss hierbei ausserdem "überschreiben" an oder abgehakt sein?

- Den Active Log würde ich immer nach Tourende löschen, also wenn ich den Weg nicht mehr zurückfinden muss.
Bleiben dann aber die auf SD gespeicherten Tages Logs erhalten? ...das wäre wünschenswert

- Zur Sicherheit würde ich den ein oder anderen Active log direkt speichern (Reduzierung auf 500 Punkte, Max. 20 Tracks, Timestamp geht verloren ...auch das ist ausreichend und ok)
Achso, wie verhält es sich beim active log mit einer Unterbrechung (kurz kein GPS Empfang, Akkuwechsel). Beim Autolog auf SD Karte wird denke ich ein Neuer Log angelegt. Unschön wäre, wenn mir der Log dadurch verloren geht (Wird dies durch die Option "überschreiben" angehakt ggf. beeinflusst)?

- Waypoints kann ich bis zu 1000 erstellen ...z.B. um irgendwelche Highlights oder so festzuhalten. Auch Ok.

- Annäherungsalarme kann ich für 10 Punkte vergeben ( z.B. Gefahrenstellen) ...ok, ich denke wenn ich eine Route ablaufe "piept" der etrex beim/vor dem nächsten Abzweig/Routenpunkt

noch ein paar Weitere Fragen ;-) :

- Ist es möglich später am Rechner Logs/Tracks die auf SD Karte abgespeichert wurden zusammenzufügen (zu einem Track) ...idealerweise für MacOs?

- Kann man mit google Earth Routen erstellen und diese dann via Basecamp übertragen?

- Ich würde gerne aufgezeichnete Tracks in eine Topo Karte anzeigen und dies als jpg speichen (für's Web) ...in Basecamp kann man sich den Track in 3D anzeigen lassen, nur Speichern der aktuellen Ansicht geht nicht (glaube ich) ...Google Earth wäre auch ok, aber eben nur dort wo es auch Luft/Satelitenbilder gibt.

Vielen Dank schonmal
Zuletzt geändert von zahnfee am Do Mai 26, 2016 9:18 am, insgesamt 1-mal geändert.

zahnfee
Junior Navigator
 
Beiträge: 18
Registriert: Mi Dez 22, 2010 1:11 am
Danke gegeben: 0 mal
Danke bekommen: 0 mal

Nächste

Zurück zu Allgemeine Diskussion über Garmin



 


  • Verwandte Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 9 Gäste

cron